Die protestantische Kirche im Viertel Marais

Diese protestantische Kirche ist die ehemalige Kirche des couvent de la Visitation Sainte-Marie (Kloster der Heimsuchung Mariä), von 1632 bis 1634 auf Initiative von François de Sales und Jeanne de Chantal nach Plänen von François Mansart im Viertel Marais erbaut, nah dem Platz der Bastille.

Die protestantische Kirche im Viertel Marais

  • Vue intérieure du dôme du Temple du Marais
    Innenansicht der Kuppel des Sumpftempels © Fondation Bersier (Thibault Godin 2016)

Die Kuppel des Gebäudes hat einen Umfang von 13,50 Metern und wird von einer Laterne mit einer Kirchturmspitze gekrönt. Das Innere stellt einen schönen kreisförmigen Gesamtplan dar, dekoriert mit Girlanden, Faltenwürfen und Pilastern. Im Untergeschoss befindet sich eine wunderschöne Krypta, deren Rundkuppel sich auf einen Pfeiler in der Mitte stützt. Das Kloster wurde nach der Revolution zerstört. Seine Kirche wurde mit der von Pentemont von Bonaparte ab 1802 dem reformierten Gottesdienst übergeben. Lange Zeit hatte die Kirche den Namen Protestantische Kirche der Heiligen Maria beibehalten. Erst vor einigen Jahren hat sie den Namen gewechselt und nennt sich nun Protestantische Kirche im Viertel Marais.

Die Gemeinde, die jetzt der Vereinigten Protestantischen Kirche Frankreichs angehört, kennt derzeit ein starkes Wachstum: der Gottesdienst auf Französisch wird Sonntags ein Mal morgens und zwei Mal nachmittags gefeiert. Ein evangelikaler Gottesdienst auf Arabisch und ein Gottesdienst auf Japanisch finden ebenfalls am Sonntag Nachmittag statt.

Seit Juli 2003 hat das Viertel Marais zwei Pfarrer.

Jugendliche geben jede Woche ein Gospel-Konzert. Die Krypta beherbergt ab und zu vorübergehende Ausstellungen.

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