François Puaux (1806-1895)

Ein aktiver Anhänger der Erweckungsbewegung

  • François Puaux (1806-1895) © Mours

François Puaux wurde in Vallon-Pont d’Arc (Ardèche) geboren und studierte zunächst Jura in Montpellier, dann Theologie in Montauban.

Als Pastor in Luneray (Seine-Inférieure), Rochefort (Charente-Inférieure) und Mülhausen (Elsaß) gab er sich als ein sehr aktiver Anhänger der Erweckungsbewegung zu erkennen, indem er die evangelikale Strömung verteidigte und gern mit den Liberalen polemisierte. Auch verfaßte er zahlreiche gegen den Katholizismus gerichtete Schriften. In ihrem Nachruf schrieb die Zeitung Le Temps  : « Man kann in ihm den letzten Vertreter der alten Hugenotten sehen […] Er liebte den Kampf und gab sich ihm spontan, freudig und mit dem Gebaren eines Heckenschützen hin. Seine Waffen […] waren nichtsdestoweniger diejenigen des Geistes, aber er verfügte über Stil, massenwirksame Bilder und Schlagfertigkeit » [zitiert nach André Encrevé, Les protestants].

Sein Sohn Frank Jean Alexandre (1844-1922), der ebenfalls Pastor und Theologe war, gilt als der offizielle Geschichtsschreiber des französischen Protestantismus am Ende des 19. Jahrhunderts.

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