Eine Vielzahl
von unterschiedlichen Lebenswegen

Im 16. Jahrhundert haben sich viele Reformierte auf den unterschiedlichsten Gebieten einen Namen gemacht.

Bewegte Zeiten

Die hier vorgestellten Persönlichkeiten sind nach ihrer allgemeinen Bekanntheit oder – wie zum Beispiel Claude du Chastel – aufgrund der außergewöhnlichen Wendungen ihres Lebensweges ausgewählt worden.

Ihr Leben war von den bewegten Zeiten zwischen der Verbreitung der Reformation bis zum Ende der Religionskriege geprägt, die erst 1598 mit dem Erlaß des Edikts von Nantes durch Heinrich IV. ihren Abschluß fanden.

Coligny wurde während der Bartholomäusnacht (1572) ermordet. Andere entgingen diesem Gemetzel nur knapp.

Manche sind für ihren Glauben gestorben, wie Bernard Palissy oder Claude Goudimel. Viele mußten ins Ausland fliehen : Jean Calvin, Clément Marot, Robert Estienne, François Hotman.

Der Übertritt Heinrichs IV. zum Katholizismus (1593) hat für starkes Aufsehen gesorgt und einen Ausbruch von Leidenschaften nach sich gezogen. Manche seiner alten Weggenossen, wie Sully, hatten ihm zu diesem Schritt geraten, während andere ihn heftig kritisierten, wie Agrippa d’Aubigné und Jean de Sponde, der allerdings anschließend auch zum Katholizismus übertrat.

Dazugehörige Vermerke

Zufällige Vermerke