Gründung des Ökumenischen Rates der Kirchen

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) tritt in Amsterdam zu seiner Gründungsversammlung zusammen. Er ist die Frucht langer Arbeit, die 1910 auf der Missionskonferenz von Edinburgh begonnen wurde und seither innerhalb der aus der Reformation entstandenen Kirchen in zwei Strömungen, Glauben und Kirchenverfassung einerseits, Praktisches Christentum andererseits, geführt wird. Für diese Bewegungen schafft der Rat eine gemeinsame Plattform und empfängt die Vertreter der orthodoxen Kirchen. Die katholische Kirche nimmt allerdings nicht teil. Die Pastoren Marc Boegner und Willem Visser ’t Hooft wirken als Präsident bzw. Generalsekretär. Es wird beschlossen, den Sitz des ÖRK in Genf anzusiedeln.

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