Die acht Religionskriege oder « Hugenottenkriege » (1562-1598)

Im 16. Jahrhundert zerfiel Frankreich in zwei religiöse Lager : zwar blieb die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung dem Katholizmus treu, aber eine starke Minderheit schloß sich der Reformation an. Ein friedliches Zusammenleben der beiden Konfessionen erwies sich als unmöglich und ein Krieg konnte nicht mehr verhindert werden : er zeugte vom Scheitern der Toleranzpolitik.

36 Jahre lang wurde Frankreich vom Bürgerkrieg erschüttert. Es kam insgesamt zu acht offenen Kriegen, die jedes Mal von wenig tragfähigen Friedensvereinbarungen unterbrochen wurden. Erst das Edikt von Nantes (30. April 1598), das eine begrenzte religiöse Toleranz verordnete, brachte wirklich Frieden. Die 1598 erreichte konfessionelle Koexistenz wurde in der Folge nach und nach zugunsten der Katholiken eingeschränkt und schließlich 1685 durch den Widerruf des Edikts von Nantes beseitigt.

Der erste Krieg (1562-1563)

  • Massacre fait à Cahors en Quercy (19 novembre 1561)
    Das Massaker in Cahors, Quercy 19.November 1561) © Musée Calvin de Noyon

Am 1. März 1562 metzelte die Garde des Herzogs François de Guise die in einer Scheune in Wassy (Champagne) zum Gottesdienst versammelten Protestanten nieder. Dem Massaker von Wassy fielen an die hundert Gläubige zum Opfer. Es gilt allgemein als der Auslöser der Religionskriege, da Louis de Bourbon, Fürst von Condé, daraufhin die Protestanten zu den Waffen rief und am 2. April 1562 Orléans besetzte.

Schnell breitete sich der Bürgerkrieg über ganz Frankreich aus. In beiden Lagern kam es zu Greueltaten, von denen die schrecklichsten – auf der Seite der Protestanten – vom Baron des Adrets im Dauphiné und in der Provence und – auf katholischer Seite – von Blaise de Monluc in der Guyenne verübt wurden.

Die Schlacht von Dreux (19. Dezember 1562), bei der sich die Truppen von Louis de Condé und diejenigen des Obersten Kronfeldherrn [connétable] Anne de Montmorency gegenüberstanden, endete mit einem Sieg der königlichen Armee. Herzog François de Guise belagerte daraufhin das von den Protestanten eingenomme Orléans (5. Februar 1563), wurde aber während dieser Belagerung von dem Protestanten Poltrot de Méré, der schon an der Verschwörung von Amboise (März 1560) teilgenommen hatte, ermordet.

Am 19. März 1563 wurde das von Condé und Montmorency ausgehandelte Friedensedikt von Amboise erlassen.

Der zweite Krieg (1567-1568)

Seit dem Spätsommer des Jahres 1567 bereiteten sich die protestantischen Heerführer auf einen neuen Waffengang vor. Der wachsende Einfluß des zum Hause Guise gehörenden Kardinals von Lothringen auf den jungen König Karl IX. ließ sie das Schlimmste befürchten. Sie bereiteten die Entführung des Königs vor, um diesen den Einflüsterungen der katholischen Partei zu entziehen. Dieses Vorhaben ist unter dem Namen « Handstreich von Meaux » (26.-28. September 1567) in die Geschichte eingegangen. Karl IX. war jedoch vorgewarnt worden und vereitelte seine Entführung, indem er unter dem Schutz seiner Schweizergarde von Meaux nach Paris flüchtete.

Im Süden des Landes nahmen die Protestanten mehrere Städte ein. Auf beiden Seiten kam es zu Grausamkeiten. So wurden vom 30. September bis zum 1. Oktober 1567 in Nîmes eine Reihe von katholischen Honoratioren und Geistlichen von den Protestanten niedergemacht (« Michelade », nach dem französischen Kirchenkalendertag « Saint Michel », 29. September). Innerhalb der Mauern des von den protestantischen Truppen belagerten Paris vergriffen sich die Katholiken an den Protestanten.

Die Armee von Condé nahm Saint-Denis ein und verfolgte die katholischen Streitkräfte bis nach Dreux. Am 10. November 1567 kam es zur Schlacht von Saint-Denis, die unentschieden – mit einem leichten Vorteil für die Katholiken – ausging und in der Anne de Montmorency tödlich verwundet wurde.

Nach langen Verhandlungen wurde am 23. März 1567 das Friedensedikt von Longjumeau erlassen, das die Artikel des Edikts von Amboise bestätigte.

Der dritte Krieg (1568-1570)

  • Moncontour (1570)
    Moncontour (1570) © S.H.P.F.

Der Friede von Longjumeau dauerte nur fünf Monate.

Der weitere Verlauf des Bürgerkriegs in Frankreich wurde von Ereignissen im Ausland beeinflußt, darunter vor allem vom Aufstand der « Geusen » gegen die spanische Zwangsherrschaft in den Niederlanden. Die fürchterlichen Vergeltungsschläge, die der Herzog von Alba dort im Namen des spanischen Königs Philipp II. gegen die rebellischen (protestantischen) Wallonen und Flamen richtete, lösten in Frankreich eine Welle des Mitgefühls für die reformierten niederländischen Glaubensgenossen aus. Die französischen Protestanten, die auf der Suche nach ausländischen Bündnispartnern waren, schlossen mit ihnen einen Beistandspakt.

Nun bekamen also beide französischen Bürgerkriegsparteien mehrfach Hilfe aus dem Ausland :

  • die Protestanten waren mit mit dem niederländischen Fürsten Ludwig von Nassau-Oranien sowie mit Königin Elizabeth I. von England verbündet, die ihnen im Frühjahr 1569 eine militärische Verstärkung in der Bourgogne durch die Truppen des Pfalzgrafen Wolfgang, Herzog von Zweibrücken und Neuburg, finanzierte ;
  • die Katholiken wurden vom spanischen König, vom Papst und vom Herzog der Toscana unterstützt.

Während des dritten Krieges kam es vor allem im Südwesten Frankreichs (Poitou, Saintonge, Guyenne) zu schweren Kämpfen. In der Schlacht von Jarnac (13. März 1569) wurde Louis de Condé getötet ; der Sieg ging an die katholischen Truppen, die vom Herzog von Anjou (dem späteren König Heinrich III.) befehligt wurden. Die Katholiken siegten auch in der Schlacht von Moncontour (3. Oktober 1569), in der der Admiral Coligny verwundet wurde, sich aber vor dem Gegner retten konnte.

Trotz dieser beiden schweren Niederlagen gaben die Protestanten nicht auf. Coligny führte sein Heer nach Norden und drang bis nach La Charité-sur-Loire vor. Im Juni 1570 siegten die Protestanten in der Schlacht von Arnay-le-Duc.

Der daraufhin geschlossene Friede zeugt von einer politischen Kursänderung bei Hofe, wo die Gemäßigten an Gewicht gewannen und der Einfluß der Guises zurückging.

König Karl IX. setzte persönlich das Edikt von Saint-Germain (8. August 1570) durch, das die Rückkehr zu religiöser Toleranz einleitete, indem es die Kultfreiheit der Reformierten an allen Orten bestätigte, an denen diese zum Stichtag des 1. August 1570 den Gottesdienst begangen hatten. Des weiteren bekamen die Protestanten für die Dauer von zwei Jahren vier Sicherheitsplätze : La Rochelle, Cognac, La Charité-sur-Loire und Montauban.

 

Der vierte Krieg (1572-1573)

  • Saint Barthélemy-24 août 1572
    Bartholomäusnacht - 24. August 1572 © S.H.P.F.

Am 18. August 1572 fand in Paris die Eheschließung von Heinrich von Navarra und Marguerite von Valois, der Schwester Karls IX., statt. Zu diesem Anlaß war fast die gesamte protestantische Führungsspitze nach Paris gereist. Vier Tage später (22. August 1572) wurde ein Attentat auf den Admiral Coligny verübt, der jedoch – wenn auch schwerverletzt – überlebte. In Paris kam es zu starken Spannungen zwischen Katholiken und Protestanten. In der Nacht vom 23. auf den 24. August (Hl. Bartholomäus) 1572 trat der Kronrat zusammen und beschloß, die mächtigsten Anführer der Protestanten auszuschalten. Coligny wurde auf dem Krankenbett getötet ; im Königspalast des Louvre und in der ganzen Stadt wurden protestantische Adlige abgeschlachtet. Die Ermordung dieser handverlesenen Gruppe protestantischer Anführer zog ein wildes Massaker nach sich, das bis zum 29. August andauerte. Während der Pogrome der Bartholomäusnacht (die sich also nicht auf eine einzige Nacht beschränkten) fanden allein in Paris an die viertausend Protestanten den Tod. Danach setzten sich die Massaker bis in den Oktober hinein in der Provinz fort. Insgesamt wurden in Frankreich in diesen Wochen um die zehntausend Protestanten getötet.

Heinrich von Navarra und sein Cousin Henri de Condé wurden als Prinzen von Geblüt verschont. Sie mußten sich aber zum Katholizsmus bekehren.

Die Welle der Gewalt, die ihnen entgegenschlug, veranlaßte viele Protestanten dazu, ihren Glauben abzuschwören oder in eines der Länder des hugenottischen Refuge zu flüchten : nach Genf und in die Schweiz, in die niederländischen Nordprovinzen (« Generalstaaten ») oder auf die britischen Inseln. Im Westen und im Süden Frankreichs griffen sie jedoch zu den Waffen. In Nîmes und in Montauban vertrieben die protestantischen Einwohner die bei ihnen eingerichteten königlichen Garnisonen. Die protestantische Hochburg La Rochelle wurde ab Oktober 1572 von den königlichen Truppen belagert. Nach der Kapitulation von La Rochelle (21. Juni 1573) erließ Karl IX. ein neues Friedensedikt : das Edikt von Boulogne (11. Juli 1573) war für die Protestanten weniger vorteilhaft als das vorangegangene von Saint-Germain. Ihre Glaubensfreiheit wurde garantiert, aber sie durften nur noch in drei Städten – La Rochelle, Nîmes, Montauban – ihren Gottesdienst abhalten.

Der fünfte Krieg (1574-17576)

Herzog François d’Alençon, der jüngste Sohn des regierenden Königshauses der Valois, setzte sich an die Spitze der von Protestanten und Katholiken gemeinsam getragenen Bewegung der « Unzufriedenen », die eine Staatsreform einforderten, da in ihrer Sehweise eine Duldung des reformierten Gottesdienstes nur nach einer politischen Umgestaltung Frankreichs möglich sein würde.

Heinrich III., der seinem am 30. Mai 1574 (an Lungentuberkulose) gestorbenen Bruder Karl IX. auf den Thron gefolgt war und am 13. Februar 1575 seine Königsweihe erhalten hatte, lehnte anfangs die Forderungen der « Unzufriedenen » ab, mußte ihnen dann aber doch entgegenkommen, da er sich auf die Dauer militärisch – trotz der gewonnenen Schlacht von Dormans (10. Oktober 1575) – nicht gegen sie behaupten konnte. Er stimmte daher dem von seinem Bruder François vorbereiteten Friedensplan («  Paix de Monsieur ») zu und erließ am 6. Mai 1576 das Edikt von Beaulieu, das den Sieg der « Unzufriedenen » festschrieb. Die Protestanten erhielten in allen Orten Frankreichs Kultfreiheit, mit Ausnahme von Paris und innerhalb eines Umkreises von 2 Meilen (knapp 10 Kilometer) um Paris. Des weiteren erhielten die Protestanten acht Sicherheitsplätze und in jedem der acht Obersten Provinzialgerichte (« Parlements ») einen Sondergerichtshof, der zu gleichen Teilen mit protestantischen und katholischen Richtern besetzt war (« halbgeteilte Kammern ») und für alle Prozesse zuständig war, in denen Protestanten verwickelt waren.

Der sechste Krieg (1576-1577)

Das Edikt von Beaulieu stieß von Anfang an auf harten Widerstand und ließ sich kaum durchsetzen. Die Katholiken lehnten es in Bausch und Bogen ab und rotteten sich zu einer Liga zusammen. Auch die im Dezember 1576 nach Blois einberufene Generalständeversammlung sprach sich gegen die Protestanten aus und verlangte den Widerruf des Edikts von Beaulieu, was ein Wiederaufflammen des Bürgerkrieges nach sich zog. Beide Parteien hatten jedoch starke finanzielle Schwierigkeiten und nahmen schließlich miteinander Verhandlungen auf. Am 14. September 1577 schlossen sie in Bergerac einen erneuten Frieden, dessen Artikel in das am 17. Oktober 1577 erlassene Edikt von Poitiers aufgenommen wurden.

Der siebte Krieg (1579-1580)

Im November 1579 kam es wiederum zu – örtlich begrenzten – Feindseligkeiten. Henri de Condé gelang es, die Stadt La Fère (Picardie) auf seine Seite zu ziehen, und im Mai 1580 ging Heinrich von Navarra, der nach seiner Flucht von Königshof (1576) den Oberbefehl über die protestantischen Truppen übernommen hatte, gegen den königlichen Generalstatthalter der Guyenne vor, der sich einige Provokationen erlaubt hatte, und nahm die Stadt Cahors (Quercy) ein. Danach kam es noch zu vereinzelten Streitereien, die jedoch während der Friedensverhandlungen von Fleix und Coutras (November bis Dezember 1580) beigelegt wurden. Die Artikel des Friedens von Fleix wurden in der am 24. Dezember 1580 von König Heinrich III. unterzeichneten « Erklärung von Blois » bestätigt : das vorangegangene Edikt von Poitiers wurde aufrechterhalten, aber die Protestanten mußten sechs der ihnen dort überlassenen acht Sicherheitsplätze sofort an die Krone zurückgeben ; die verbliebenen zwei Plätze sollten sie bis zum Ablauf der ursprünglich zugestandenen sechs Jahre behalten können.

Der achte Krieg (1585-1598)

  • Assassinat du Duc de Guise
    Ermordung des Herzogs von Guise (1588) © B.P.U. Genève
  • La Ligue : procession à Paris le 10 février 1593
    Die Liga: Prozession in Paris am 10. Februar 1593 © S.H.P.F.
  • Assassinat d'Henri III par Jacques Clément
    Ermordung Heinrichs III. durch Jacques Clément © B.P.U. Genève
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Durch den Tod von François d’Alençon (10. Juni 1584), des jüngsten und letzten Bruders des (kinderlosen) Königs Heinrich III., wurde Heinrich von Navarra als Erster Prinz von Geblüt zum rechtmäßigen Anwärter auf die Thronfolge. Die Aussicht, es eventuell mit einem protestantischen König zu tun zu bekommen, ließ die katholische Liga – oder « Heiliger Bund » – neu erstarken. Ihr Anführer, Henri de Guise, erpreßte die Unterschrift Heinrichs III. unter den Vertrag von Nemours (7. Juli 1585), durch den die Politik der religiösen Toleranz beendet wurde. Das in diesem Sinne erlassene Edikt, das am 18. Juli 1585 Rechtskraft erlangte, stellte die Protestanten vor die Wahl, während eines Zeitraums von sechs Monaten entweder ihren Glauben abzuschwören oder das Land zu verlassenUnterschrift Heinrichs III. unter den mmm; ihre Pastoren sollten aus Frankreich aus gewiesen werden und die protestantischen Sicherheitsplätze sollten an die Krone zurückgegeben werden.

Die Zahl der in Frankreich lebenden Protestanten ging daraufhin stark zurück.

Heinrich von Navarra, der seine Truppen im September 1585 erneut mobilisiert hatte, gewann jedoch die Schlacht von Coutras (20. Oktober 1587) und beherrschte die Südprovinzen.

Die Liga beherrschte dagegen den Norden Frankreichs.

Unabhängig von dieser vom Hochadel angeführten Liga entstand in Paris eine bürgerliche katholische Liga, die sich mit der ersteren verbündete.

Am 12. Mai 1588 erhob sich die Pariser Stadtbevölkerung gegen Heinrich III., der nach diesem Tag der Barrikaden aus der Hauptstadt fliehen mußte.

Er zog sich nach Blois zurück und nahm mit den Ligisten Verhandlungen auf. Doch die dem Familienclan der Guises inzwischen zugewachsene Machtfülle ließ ihn einen Staatsstreich befürchten. In den Weihnachtstagen 1588 wurden Henri de Guise und sein Bruder Louis, der Kardinal von Lothringen, auf Befehl Heinrichs III. in Blois umgebracht.

Danach verständigte sich Heinrich III. mit Heinrich von Navarra. Die königlichen und die protestantischen Truppen zogen gemeinsam gegen Paris, um die Stadt von der Liga zu befreien.

Doch die Pariser erhoben sich erneut gegen ihren König, der mit dem « Ketzer » Heinrich von Navarra gemeinsame Sache machte.

Am 2. August 1589 starb Heinrich III. an den Folgen eines Attentates, das der ligistische Mönch Jacques Clément auf ihn verübt hatte.

Heinrich von Navarra war nun – als Heinrich IV. – König von Frankreich. Paris befand sich jedoch weiterhin in der Hand der Liga : der neue König mußte sich sein Königreich erst einmal erobern.

Im Mai 1593 erklärte Heinrich IV., sich zum Katholizismus bekehren und entsprechend unterweisen lassen zu wollen (« Paris ist eine Messe wert ! ») und wurde im Juli des Jahres in den Schoß der Kirche aufgenommen. Seine Königsweihe (27. Februar 1594) fand jedoch nicht wie üblich in der Kathedrale von Reims statt, das von der Liga beherrscht wurde, sondern in Chartres : damit gab Heinrich den Parisern zu verstehen, das er sich nicht mit der Liga einlassen wollte. Am 22. März 1594 zog der neue König unter dem Jubel der Bevölkerung in Paris ein.

Am 30. August 1595 erhielt Heinrich die Generalabsolution des Papstes. Schon im vorangegangenen Januar hatte er Spanien den Krieg erklärt, da noch immer zahlreiche Truppen Philipps II. in Frankreich standen und die Liga unterstützten.

Der Krieg gegen Spanien wurde durch den Frieden von Vervins (2. Mai 1598) beendet und der Herzog von Mercœur, der als Militärgouverneur der Bretagne mit den Spaniern paktiert hatte, unterwarf sich als letzter Ligist seinem König Heinrich IV.

Das Edikt von Nantes (30. April 1598)

Im April 1598 unterzeichnete Heinrich in Nantes sein berühmtes Edikt, das den sechsunddreißigjährigen Bürgerkrieg in Frankreich beilegte. Dieses Edikt ist umfangreicher als alle seine Vorgänger. Es ordnete eine begrenzte religiöse Toleranz an und begründete die konfessionelle Koexistenz. Der reformierte Gottesdienst wurde überall dort erlaubt, wo er 1597 begangen worden war, und die Protestanten erhielten Zugang zu allen Ämtern und Würden.

Bibliographie

  • Dokumente
    • Édit de Nantes | Datei
    • Généalogie des rois de France | Datei
    • Généalogie de la famille de Guise | Datei
    • Collectif, Chronologie des guerres de religions | Datei
    • COTTRET Bernard, Édits, point de vue synoptique | Datei
  • Bücher
    • BOISSON Didier et DAUSSY Hugues, Les protestants dans la France moderne, Belin, Paris, 2006
    • CHRISTIN Olivier, La Paix de religion : l’autonomisation de la raison politique au XVIe siècle, Le Seuil, Paris, 1997
    • COTTRET Bernard, 1598, L’édit de Nantes, Perrin, Paris, 1997
    • CROUZET Denis, Les guerriers de Dieu. La violence au temps des troubles de religion, Champ Vallon, Seyssel, 1990
    • GARRISSON Janine, Les protestants au XVIe siècle, Fayard, Paris, 1988
    • JOUANNA Arlette, La France du XVIe siècle, PUF, Paris, 1996
    • JOUANNA Arlette, JBOUCHER Jacqueline, Histoire et dictionnaire des guerres de religion, Laffont (Bouquins), Paris, 1998, p. 1526
    • LIVET G., Les guerres de religion, PUF, Paris, 1993
    • MIQUEL Pierre, Les guerres de religion, Fayard, Paris, 1980
    • PERNOT Michel, Les guerres de religion en France, SEDES, Paris, 1987
    • VRAY Nicole, La guerre des religions dans la France de l’Ouest : Poitou, Aunis, Saintonge, 1534-1610, Geste Editions, 1997

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