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Home | Themen | Les protestants dans la cité - Gewalt | Die acht Religionskriege oder « Hugenottenkriege » (1562-1598)
Gewalt - Die acht Religionskriege oder « Hugenottenkriege » (1562-1598) Sämtliche Artikel in das  Besuchsnotizbuch aufnehmen Miniaturbildübersicht 1 / 8 Weiter

Im 16. Jahrhundert zerfiel Frankreich in zwei religiöse Lager : zwar blieb die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung dem Katholizmus treu, aber eine starke Minderheit schloß sich der Reformation an. Ein friedliches Zusammenleben der beiden Konfessionen erwies sich als unmöglich und ein Krieg konnte nicht mehr verhindert werden : er zeugte vom Scheitern der Toleranzpolitik.

36 Jahre lang wurde Frankreich vom Bürgerkrieg erschüttert. Es kam insgesamt zu acht offenen Kriegen, die jedes Mal von wenig tragfähigen Friedensvereinbarungen unterbrochen wurden. Erst das Edikt von Nantes (30. April 1598), das eine begrenzte religiöse Toleranz verordnete, brachte wirklich Frieden. Die 1598 erreichte konfessionelle Koexistenz wurde in der Folge nach und nach zugunsten der Katholiken eingeschränkt und schließlich 1685 durch den Widerruf des Edikts von Nantes beseitigt.



Die acht Religionskriege oder « Hugenottenkriege » (1562-1598)
 Die acht Religionskriege oder « Hugenottenkriege » (1562-1598)
Gaspard de Coligny (1519-1572)
 Gaspard de Coligny (1519-1572)
Die Bartholomäusnacht (24. August 1572)
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Henri IV (1553-1610)
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Das Edikt von Nantes (1598)
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